seculife_antiMirkobiell

Prüfgeräte im Gesundheitheitswesen dürfen kein Hygienerisiko darstellen. Sie müssen leicht zu desinfizieren sein oder aus antibakteriellen Materialien bestehen. Der neue Sicherheitstester Seculife ST Base von Gossen Metrawattt wurde mit einer antimikrobiellen Wirksamkeit ausgestattet. Die antimikrobielle Beschichtung soll das Wachstum von Keimen hemmen und verhindern, dass sich Bakterien und Viren vermehren.

Viele Tausend Patienten sterben gemäß einer Studie der Gesellschaft für Krankenhaushygiene pro Jahr in Deutschland alleine an Infektionen, die sie sich im Krankenhaus zuziehen. Werkstoffen, die eine lebensfeindliche Umgebung für Mikroorganismen schaffen, kommt daher eine immer höhere Aufmerksamkeit zu. Dabei wird zwischen passiven und aktiven Materialien unterschieden. Passive Materialien verhindern eine mikrobielle Besiedlung allein durch die Oberflächenstruktur. Aktive antimikrobielle Stoffe enthalten biozide Bestandteile, die Mikroorganismen an der Zellwand, im Stoffwechsel oder in der Erbsubstanz angreifen.

Um den Anforderungen zur Reduzierung von Hygienerisiken wurden für den Seculife ST Base Prüfungen nach Vorgaben der JIS-Norm Z 2801:2000 vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene des Universitätsklinkums Marburg erfolgreich durchgeführt. Diese Norm ist als Prüfmethode für Hartplastik, Folien und Lackbeschichtungen empfohlen. Hier wird nach Beimpfung der Proben eine dünne Folie auf das Inokulum gedrückt, so dass sich die Bakteriensuspension in einer möglichst dünnen Schicht auf dem Prüfling verteilt. Damit werden die Bedingungen für antimikrobielle Oberflächen realitätsnah dargestellt.

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